Ratgeber

Gemeinsame Dinge unternehmen, die Spass machen

Gemeinsame Dinge unternehmen, die Spass machen

Pia hat Luis vor zwei Jahren kennengelernt. Dass Luis zwei Kinder hat, die die Hälfte der Woche bei ihm sind, hat Pia mehr beiläufig während des zweiten Dates erfahren. Im ersten Moment hat Pia nicht direkt auf diese Information reagiert - erst später hat sie die Kinder immer wieder beiläufig thematisiert, wenn es sich im Gespräch natürlich ergeben hat, und so Stück für Stück immer mehr über die Situation erfahren. Für Pia war es jedoch niemals ein Schock, noch unerwartet zu hören, dass es Kinder in Luis Leben gibt. Ab einem gewissen Alter, muss man sich bei einem neuen Partner darauf einstellen, dass es einen Rucksack aus seinem bisherigen Leben gibt.

Nach und nach wurden die Treffen häufiger, die Gespräche länger und nach 3-4 Monaten entstand eine ernste Beziehung. Es ist alles natürlich gewachsen. Zu Anfang haben sie ihre Treffen bewusst auf die kinderfreie Zeit gelegt.

Irgendwann stand das erste Treffen mit den Kindern an. Im Vorfeld hat Luis seinen Kindern immer mal wieder von Pia erzählt. Das erste Treffen fand draussen in einem Park statt. Der Ort wurde bewusst gewählt. Neutral, unverkrampft, ein Ort, an dem sich alle wohlfühlen und an dem man auch etwas Lustiges, Aktives zusammen machen kann. Es war ein sehr schöner Tag und alle haben sich wohlgefühlt. Pia war sehr erleichtert, denn sie hatte sich vorab viele Gedanken gemacht und auch Sorgen gehabt, dass es nicht gut gehen könnte.

Eine gemeinsame Wohnung ist kein Thema. Sowohl Pia als auch Luis haben ihren eigenen Alltag. Die Abende mit den Kindern folgen ihrem eingespielten Rhythmus, hin und wieder gibt es ein gemeinsames Abendessen bei Luis. Doch Pia ist es wichtig die Zeit der Kinder mit ihrem Vater nicht für sich zu beanspruchen, denn sie haben schlichtweg ein Recht darauf.

So kommt es auch dazu, dass die Erziehungsfragen nie zu einem Streitthema wurden und die Kinder die Zeit mit Pia als etwas Schönes wahrnehmen. Bei den gemeinsamen Unternehmungen ist oft auch eine weitere Bezugsperson der Kinder dabei, z.B. ein Götti oder auch ein Freund der Kinder, so dass Pia nie zu sehr in den Mittelpunkt rückt. So bleibt der Umgang stets sehr natürlich und ungezwungen.

Im Mai waren sie das erste Mal gemeinsam 5 Tage "in den Ferien". Geschickt wendeten sie das Erfolgsrezept vom ersten Treffen an. Es sollten aktive Ferien im Freien sein. So wurde gezeltet, grilliert, Holz gesammelt, herumgestromert. Für Pia ist ganz klar: sie ist keine Ersatzmama, denn die Mutter der Kinder ist wie auch der Vater mit starker Präsenz da. So hält sie sich an Luis und für gemeinsame Unternehmungen zusammen mit den Kindern wird sich viel Zeit genommen. Und so waren auch die Ferien ein voller Genuss für alle.

Und dann windet Pia Luis noch ein Kränzchen: Sie findet es wunderschön, wie Luis Pia nach gemeinsamen Ausflügen oder Treffen immer spüren lässt: "Danke, dass du dich so auf meine Kinder einlässt!" Und wenn Pia nach einem Tipp für das gute Gelingen gefragt wird, dann antwortet sie: "Beobachten, abwarten, sich nicht aufzwängen. Gemeinsame Dinge unternehmen, die Spass machen. Und den Kindern niemals das Gefühl geben, dass ich ihnen die Zeit mit ihrem Vater wegnehme."

Dieser Artikel entstand bei einem Gespräch, bei dem das natürliche Verständnis für eine Paar-Beziehung und für die Beziehung eines Vaters und seiner Kinder, sehr viel Eindruck hinterlassen hat.

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